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Entstehung und Geschichte

1992: Gründung als Gewerbeförderverein Friedrichshain

Oberbaum-CityGetragen von einer breiten Basis engagierter Gewerbetreibender wird der Verein am 28. Oktober 1992 gegründet. In anderen Berliner Bezirken ging die Gründung von Wirtschaftsvereinigungen oft von den Bezirksämtern aus und wurde auch dort angesiedelt, wobei häufig der Wirtschaftsstadtrat Vorsitzender des Vereins war. Bei der Gründung des FKU agierten die Unternehmer selbst.
Zunächst unter dem Namen Gewerbeförderverein Friedrichshain firmierend, ist die Tätigkeit von Anfang an auf die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der Friedrichshainer Gewerbetreibenden und Freiberufler sowie auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Strukturen des Bezirkes ausgerichtet.
Eines der vorrangigen Ziele dieser Zeit besteht, vor dem Hintergrund des Verlustes von über 10.000 Industriearbeitsplätzen nach 1990, in der Erhaltung der wenigen noch verbliebenen Produktionsstandorte als Motor für die Wirtschaft.

1993: Etablierung und erste Erfolge

Die erste offizielle Geschäftsstelle wird 1993 in der Wühlischstraße eröffnet, vielbeachtet durch die Presse. Im selben Jahr wird der Unternehmerstammtisch „geboren“ und findet seinerzeit 3-4 Mal pro Jahr statt. Der 1. Unternehmerstammtisch wird bei der Firma Teletechnik Hildmann in der Rigaer Straße durchgeführt.

Seine erste Bewährungsprobe besteht der Verein, als er sich für den Erhalt der Osthafenmühle nahe der Warschauer Brücke einsetzt und die vorgesehene restlose Abwicklung dieses Betriebes zu verhindern wußte. Hintergrund dieses Engagements ist die Situation der vielen kleinen Betriebe, deren Existenz als Zulieferer von dem Bestehen der Osthafenmühle abhängig war.

1994

Das Gründungs- und Vorstandsmitglied Wolfram Kaune übernimmt den Vorstandsvorsitz.

Vom 28.11. bis 2.12. finden die „5. Friedrichshainer Wirtschaftstage“ im Frankfurter Tor statt, die erstmalig vom Gewerbeförderverein ausgerichtet werden. Der bisherige Ausrichter, der Bezirk, wird Partner und bleibt es bis heute.

1995: Bauliche Neugestaltung

1995 wird der 10. Unternehmerstammtisch beim Vereinsmitglied Restaurant „Pavlidis“ durchgeführt. Gleichzeitig ist dies die Eröffnung des griechischen Restaurants, welches sich in denkmalgeschützten Räumen der Frankfurter Allee befindet. Der Verein hatte hier maßgeblich mitgeholfen die restriktiven Auflagen der Denkmalschutzbehörde unternehmerfreundlich zu gestalten.
Mit Entschiedenheit setzte sich der FKU weiterhin für die Belange der Gewerbetreibenden der Karl-Marx-Allee ein. Die ehemalige Vorzeigemeile geriet Anfang der 90er Jahre ökonomisch stark unter Druck. Hier waren es vor allem die strengen Denkmalschutzvorgaben sowie die unflexible Haltung der behördlichen Bürokratie, die unternehmerisches Handeln erschwerten. Nicht zuletzt durch die Arbeit des FKU wurden mehr Freiräume für die Gewerbetreibenden hinsichtlich der individuellen Gestaltung ihrer Ladenräume geschaffen. Zudem wurden Maßnahmen eingeleitet, die auf eine Erhöhung der Attraktivität der Karl-Marx-Allee abzielten, wie z.B. die Neugestaltung der Grünflächen. Darüber hinaus konnte eine Verbesserung der Parkraumsituation erreicht werden.

Die in den 90er Jahren beginnende bauliche Neugestaltung des Bezirkes wurde ebenfalls durch den FKU begleitet. In diesem Zusammenhang sind beispielsweise die Bauausstellungen zu nennen. Hier wurden an prominenter Stelle neue und mögliche Bauprojekte präsentiert. Auch bei den Planungen für das Großprojekt "Ring-Center" brachte der FKU seine Vorstellungen ein.
In 1995 beginnt die Serie der Wirtschaftstage in Einkaufscentren des Bezirkes, um die Leistungsschau der Unternehmen deutlich ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.
Parallel gibt es die erste Bauausstellung, die auch in den Folgejahren Bestandteil der Wirtschaftstage ist und das Engagement der Unternehmen des Baugewerbes verdeutlicht. Es ist die Zeit des Baugeschehens in Friedrichshain. Viele Mitglieder sind Tischlereien, Schlossereien, Elektriker, Fliesenleger, Architekten, Bauingenieure

Karl-Marx-AlleeRing-Center

1996

wird die erste eigene Vereinszeitung „Hotline“ aufgelegt. Aus finanziellen Gründen bleibt es bei dieser einen Ausgabe. Der Verein macht sich, für das Anliegen mehrerer Gaststätten entlang der Frankfurter Allee, Schankvorgärten einzurichten, stark. Auch hier erweist sich der Einsatz des Vereins als hilfreich, denn die Auflagen der Unteren Denkmalschutzbehörde und die Interessen der Wirte gilt es auf einen Nenner zu bringen. Dies gelingt.

1997

In deisem Jahr wird die „Sprechstunde“ eingerichtet. Einmal pro Monat stehen Rechtsanwälte, Steuerberater, Versicherungsunternehmen u.a. mit Rat und Tat zur Verfügung.
Zur Veranstaltung „Öffentliche Aufträge“ lädt der Verein gemeinsam mit dem Bezirk Interessierte Unternehmer ein. Der Verein präsentiert sich mit einem Stand auf dem Stadtbezirksfest.         

1998 - 2000

Unternehmerstammtische, Wirtschaftstage, Beratungssprechstunden sowie Präsentationen auf Stadtfesten finden regelmäßig statt. Das Netzwerk wächst auf rund 60 Mitglieder.

2001: Fusion der Bezirke Friedrichshain und Kreuzberg

Im Zuge der Fusion der Bezirke Friedrichshain und Kreuzberg im Jahr 2001 richtete sich auch der Unternehmerverein neu aus. Seitdem setzt sich der Verein nachhaltig für die Zusammenarbeit der Unternehmen und Einrichtungen beiderseits der Spree ein. Entsprechend werden verstärkt Kreuzberger Unternehmen für eine Mitgliedschaft geworben.

Die Wirtschaftstage Friedrichshain-Kreuzberg finden erstmalig an der Nahtstelle des gemeinsamen Bezirkes, im Ostbahnhof statt. Mit rund 35 Ausstellern, sind es die zahlenmäßig größten bisher.

2002

2002 präsentiert sich der Verein mit einem Stand auf dem neuen Bezirksfest „Biermeile“.
Die Wirtschaftstage finden erstmalig auf Kreuzberger Seite im Oberstufenzentrum Wrangelstraße statt.

2003: Umbenennung & Erfolgreiche Projektarbeit

2003 beschließt die Mitgliederversammlung die Umbenennung des Vereins in Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmerverein e.V.

Wirtschaftsstadtrat und Vereinsvorstand beginnen gemeinsam mit Unternehmensbesuchen im Bezirk.

Die Wirtschaftstage entwickeln sich zu einer umfangreichen Messe der Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmen und Institutionen mit Foren, Workshops, Podiumsdiskussionen, Bühnenprogramm.
Beim Wirtschaftsempfang sind 150 Gäste anwesend.

Zunehmend arbeitet der FKU auch projektbezogen. So ist der Verein von Mai 2003 bis Mai 2005 Projektträger des KMU - Bestandspflege für kleine und mittelständische Unternehmen“. Insgesamt werden rund 130 Unternehmen beraten. Mehrere Kontaktabende mit jeweils rund 60 Besuchern finden statt.

2004: Wirtschaftstage

64 Unternehmen und Einrichtungen gestalteten die Wirtschaftstage im Ostbahnhof unter dem Motto „Großer Bahnhof für Wirtschaft und Politik“ aktiv mit. 35 Experten und Redner beteiligen sich im SPREE-DIALOG und 3 weiteren Foren mit rund 150 Teilnehmern. Vertreter von 10 Botschaften, darunter Polen, Österreich, Türkei, Ungarn, folgen der Einladung zum Wirtschaftsempfang.

Im Ergebnis der Wirtschaftstage Friedrichshain-Kreuzberg beschließt der Vorstand ein Konzept mit dem Titel „PR-Offensive zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Friedrichshain-Kreuzberg“ zu entwickeln. Dieses wird nach Abstimmung mit der Wirtschaftsförderung des Bezirkes zur Förderung mit EU-Mitteln eingereicht. Leider wird der Antrag auch nach Überarbeitung und wiederholter Einreichung 2005 im Bewilligungsausschuss beim Senat abschlägig beschieden.

Der SPREEDIALOG wird im Rahmen der Wirtschaftstage erstmalig durchgeführt. Seither findet dieser Dialog zwei Mal jährlich statt und beschäftigt sich mit Themen der Wirtschaftsförderung im Bezirk.

Mit Mitteln des LSK startet der LEHRSTELLENMOTOR, um mitzuhelfen die lokale Ausbildungssituation zu verbessern. Auch in 2005 wird diese Initiative realisiert.

Im Juli 2004 erscheint erstmalig der Vereinsnewsletter „FKU Kompakt“ der fortan 3-4 Mal im Jahr per e-mail an inzwischen 1.300 Adressen im Bezirk versandt wird.

2005

Der Wirtschaftsempfang ist zu einer festen Größe im Bezirk geworden. Seit diesem Jahr findet er jeweils bei einem Mitgliedsunternehmen statt. Den Anfang macht das Kreuzberger Unternehmen Reederei Riedel.

2006

Der Gastgeber des Wirtschaftsempfangs ist auf Friedrichshainer Seite das Kosmos, welches von einem Traditionskino zur Veranstaltungslocation umgewandelt wurde.

2007

Der langjährige Vorsitzende Wolfram Kaune gibt sein Amt ab. Neue Vorsitzende des FKU wird Carola Schneider.

Der Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmerverein gewinnt in 2007 bis November 23 neue Mitglieder. Damit ist der Rückgang der Mitgliedschaften gestoppt, der Verein hat nun 48 Mitglieder mit über 1000 Mitarbeitern.

Mittelfristiges Ziel ist es 200 dauerhafte Mitglieder im FKU zu organisieren, um eine repräsentative und starke wirtschaftliche Interessenvertretung zu bilden.

Unternehmerstammtische bei den Mitgliedsunternehmen, Wahlstammtische vor Bundestags- und Abgeordnetenhauswahlen, Neujahrsempfänge, Wirtschaftstage und Wirtschaftsempfänge werden unter Anwesenheit von Bürgermeistern, Stadträten, Staatssekretären, Senatoren, Bundestagsabgeordneten durchgeführt. Gesellige Veranstaltungen und Ausflüge wie Kegeln, Bowlen, Draisine fahren u.a. bereichern das Vereinsleben.

2008: Fachgruppen & SPREE DIALOG

Der FKU verzeichnet einen großen Zuwachs an Mitgliedern und wächst auf über 70 Mitglieder. Dies ist u.a. auf neue Aktivitäten zurückzuführen. Erstmalig werden Bowlingturnier, Fußballturnier und Sommertour gestartet.

Seit 2008 haben Fachgruppen im FKU ihre Arbeit aufgenommen. Die Fachgruppen erweitern die Netzwerkarbeit, indem sie die Gelegenheit bieten, zu spezifischen Themen zusammenzuarbeiten und bestimmte Fachveranstaltungen anzubieten. Als erstes wurde die Fachgruppe Bau & Immobilien mit ihrem „FKU-Immo-Talk“ gegründet. Es folgte die Fachgruppe Arbeit & Personal mit dem Schwerpunkt Personalwirtschaft sowie die Fachgruppe Sichern & Wachsen mit dem „FKU-Austauschkreis“.

Der SPREE DIALOG als Runder Tisch der bezirklichen Wirtschaftsvereine Berlins wurde auf Initiative des FKU 2008 ins Leben gerufen. Ziel ist es, die in den jeweiligen Bezirken ansässigen Unternehmen wirtschaftlich zu stärken und damit die Wirtschaftskraft des Standortes Berlin zu fördern. Gemeinsam vertritt der SPREE DIALOG die Auffassung, dass dafür die Selbstorganisation der regionalen Wirtschaft in den bezirklichen Wirtschaftsvereinen unverzichtbar ist.

Regelmäßige Teilnehmer sind:

  • Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmerverein e.V.
  • Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e.V.
  • Wirtschaftskreis Berlin-Pankow e.V.
  • Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e.V.
  • Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis e.V.
  • Südwest e.V. Standortmarketing Steglitz-Zehlendorf

Die FKU Vorsitzende Carola Schneider schreibt von 2008 bis 2010 eine regelmäßige Kolumne im Berliner Abendblatt und berichtet aus ihrem persönlichen Blickwinkel heraus über das was im Bezirk passiert, besonders unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Im Juli schließen der FKU und die bezirkliche Wirtschaftsförderung eine Kooperationsvereinbarung ab, um die bisherige fruchtbare Zusammenarbeit auch öffentlich zu dokumentieren.
Auch mit der Gelben Villa, einem Kreativ- und Bildungszentrum für Kinder und Jugendliche, das Bildung und Erziehung in Elternhaus und Schule durch ein ganzheitliches „Lernen mit allen Sinnen“ ergänzt, wurde eine Kooperation vereinbart, um die Notwendigkeit und die Möglichkeiten sozialen Engagements stärker in die lokale Unternehmerschaft hineinzutragen.

2009: Das 100. Mitglied

Der FKU begrüßt sein 100. Mitglied. Die Unternehmerstammtische finden ab sofort 8 Mal im Jahr bei Mitgliedsunternehmen statt. 50 bis 80 Teilnehmer treffen sich regelmäßig.

Ein wichtiges Anliegen des FKU ist die Förderung von Ausbildung und Kooperation zwischen Betrieben und Schulen. Denn während auf der einen Seite immer noch viele Jugendliche keine Perspektive auf einen Ausbildungsplatz sehen, wird der Fachkräftemangel auch für die Unternehmen in Friedrichshain-Kreuzberg zunehmend zur Realität. Immer mehr Unternehmen haben Schwierigkeiten, geeigneten Nachwuchs zu finden. Um hier konkret etwas zu tun, hat der FKU ein neues Projekt initiiert, dass Unternehmen und Schüler näher zusammenbringen sollte: das "Netzwerk Zukunft Schule Wirtschaft", finanziert durch das Programm LSK.
Die Verbesserung der Ausbildungssituation im Bezirk ist ab diesem Jahr Schwerpunktthema des FKU. Die Aktivitäten, um Schüler und Unternehmen zusammenzubringen, werden bis heute in verschiedenen Projekten mit Hilfe öffentlicher finanzieller Mittel fortgesetzt.

Der FKU war 2009 einer der Gewinner von "MittendrIn Berlin! Die Zentreninitiative 2009", einer Initiative des Berliner Senats mit Partnern des Einzelhandels. Unter dem Motto „Friedrichshain macht schön.“ startete der Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmerverein im Frühsommer 2009 eine mehrtägige Roadshow durch ausgewählte Berliner Stadtbezirke, um Berliner und Touristen aus den etablierten Zentren in Mitte und der City West zum Einkaufen nach Friedrichshain zu locken. Auf diese Weise sollte auf die Vielfalt der Mode-, Kunst- und Designerszene zwischen Frankfurter Allee und Revaler Straße aufmerksam gemacht werden. Die Aktion sollte dazu beitragen, mehr Kaufkraft in den Bezirk zu lenken und bestehende Netzwerke am Standort zu erweitern und zu festigen.

2010 und 2011

Es gibt wieder mehr Ausbildungsplätze! Das ist erfreulich. Laut Aussagen der Unternehmen verringert sich jedoch die Zahl geeigneter, ausbildungsreifer Jugendlicher. Gleichzeitig fehlt es den allermeisten Schülerinnen und Schülern in der Bewerbungsphase an klaren Vorstellungen über die Angebote und Anforderungen der Berufswelt. Aus diesem Grund hat der FKU 2010 das LSK-Projekt „SchülerExkursionen - Berufe erleben“ gestartet. Erklärtes Ziel war es, SchülerInnen der 9. Klasse bei der anstehenden Berufswahl zu unterstützen und ihnen Orientierung und Entscheidungshilfe zu bieten.

Im Sommer desselben Jahres startete die vom Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg geförderte „jobentdecker Koordinierungsstelle Schule-Wirtschaft“. Ziel war es, die SchülerInnen besser auf ihre Berufswahl und die zukünftige Ausbildung vorzubereiten und damit gleichzeitig dazu beizutragen, vorhandene Ausbildungsplätze erfolgreich zu besetzen und einem möglichen Fachkräftemangel bei Unternehmen vorzubeugen.

SeniorMentors - Entwicklung und Erprobung eines neuen Beschäftigungsfeldes für 50plus in der Wirtschaft- war ein weiteres gefördertes Projekt im Themengebiet Schule-Wirtschaft. SeniorMentors sollen in einem Unternehmen oder in einem Verbund von mehreren Unternehmen (z.B. bei Kammern, Innungen, Verbänden) arbeiten. Dort gewinnen sie mit geeigneten Mitteln und Methoden Nachwuchs. Ihre Aufgaben und Leistungen bestehen beispielsweise darin, auf der Basis der eigenen Berufs- und Lebenserfahrung, praktische Angebote zum Kennenlernen und Ausprobieren von Berufen /Branchen in Unternehmen und anderen praxisrelevanten Orten für Schülerinnen und Schüler zu entwickeln und durchzuführen.

2012

lokal leben- Netzwerk für Standortlösungen: Die Wirtschaftsförderung des Bezirks entwickelte ein bisher einmaliges Projekt. Es hat zum Ziel, in fünf ausgewählten Quartieren des Bezirkes die schon bestehende vielfältige, kleinteilige Gewerbestruktur zu erhalten bzw. sich dafür einzusetzen, einen quartiersverträglichen Branchenmix herbeizuführen. Der FKU hatte sich 2011 gemeinsam mit Partnern für die Umsetzung beworben und den Zuschlag erhalten. lokal.leben arbeitet eng mit den bereits vor Ort aktiven lokalen Gruppen zusammen und initiiert gemeinsam mit diesen einen konstruktiven Dialog zwischen Immobilienwirtschaft, Gewerbetreibenden und Anwohnern. lokal.leben tritt insbesondere in Kontakt zu den Hauseigentümern und lädt diese zur Beteiligung an einer nachhaltigen Standortentwicklung ein. Ein zentraler Ansatzpunkt des Projektes ist es, das Bewusstsein für die Vorteile von quartiersverträglichen Gewerbeansiedlungen auf Seiten der Eigentümer bzw. Vermieter stärker zu entwickeln.

Am 15. Juli 2012 ist das neue Projekt „jobentdecker Friedrichshain-Kreuzberg“ gestartet, welches sich dem Ausbildungsmarketing von Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmen widmet. Damit sollen die Unternehmerinnen und Unternehmer dabei unterstützt werden, Jugendliche besser zu erreichen, damit sie Ihren Fachkräftenachwuchs frühzeitig finden. Der Wirtschaftsstadtrat und die Wifö vergeben die Realisierung an den FKU mit Hilfe von öffentlichen Zuwendungen.